05.01.2011 · www.pnp.de

„Sie haben sich selber umgebracht“

Bis heute kursieren abstruse Ansichten über das KZ Flossenbürg in der Oberpfalz - Eine phänomenale Dauerausstellung will das jetzt grundlegend ändern

In einem Auto-Kennzeichen von New York hat der ehemalige Häftling Steve Israeler seine KZ-Häftlingsnummer verewigt.

Was passierte nach der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg in der Oberpfalz mit den Überlebenden und mit den Tätern? Und wie hat der Ort selbst seine Vergangenheit aufgearbeitet? Fragen über Fragen, die jetzt in der KZ-Gedenkstätte in einer bundesweit einmaligen Dauerausstellung beantwortet werden.

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10.12.2010 · www.oberpfalznetz.de

Ansporn für neue Arbeit

Gedenkstätte und Bayern 2 vereinbaren Kulturpartnerschaft

Flossenbürg. (nm) Ein "Titel ohne Mittel", dennoch aber von hohem Wert: Am Donnerstag wurde die Vereinbarung "Kulturpartner Bayern 2" offiziell besiegelt. Das zweite Programm des Bayerischen Rundfunks und die KZ-Gedenkstätte arbeiten künftig noch enger zusammen.

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06.12.2010 · www.oberpfalznetz.de

Kunst, die einen Menschen rettet

Zeichner in Flossenbürg, Streiter für Versöhnung: Gymnasiastinnen planen Buch über Milos Volf

Ein Zeitzeuge, der alle Aufmerksamkeit verdient: Auf den ersten Blick hat es fast den Anschein, als ob Milos Volf (sitzend) in seinem Leben nur Unrecht erleiden musste. "Elly"-Schulleiter Anton Schwemmer (dahinter) und die Gymnasiastinnen erlebten dennoch einen Menschen frei von jeder Verbitterung. Ein Grund, warum die Schülerinnen nun ein Buch über Volf herausbringen wollen. (Bild: Wilck)

Weiden. (fku) "Kunst ist das Bemühen, neben der wirklichen Welt eine menschlichere Welt zu schaffen." Dem französischen Schriftsteller André Maurois wird dieser Satz zugeschrieben. Und wohl selten dürfte er so zutreffen wie auf das Schaffen von Milos Volf in seiner Zeit im KZ Flossenbürg.

Volf überlebte das Konzentrationslager zeichnend, dank seiner Kunst. Nicht nur physisch; gerade auch das Menschliche vermochte er sich zu bewahren. 

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17.11.2010 · www.br-online.de

Pottenstein bekommt KZ-Gedenkstätte

Pottenstein in der Fränkischen Schweiz bekommt eine KZ-Gedenkstätte. In der sogenannten Magerscheune, wo die Häftlinge untergebracht waren, soll eine Ausstellung an die Geschichte des KZ-Außenlagers von Flossenbürg erinnern.

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16.11.2010 · www.nordbayern.de

Stiftung will KZ-Gedenkstätte unterstützen

MdL Karl Freller besuchte die Pottensteiner Magerscheune — Tourist-Info soll umziehen

Die Magerscheune in Pottenstein soll ein Dokumentationszentrum werden. Unser Bild zeigt (v.l.): Stefan Frühbeißer, Dr. Jörg Skriebeleit, Karl Freller und Ulrich Fritz.

POTTENSTEIN  - Die historische Magerscheune soll Dokuzentrum und KZ-Gedenkstätte werden. Deshalb war der Landtagsabgeordnete Karl Freller in seiner Eigenschaft als Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten nach Pottenstein gekommen.

Beim Treffen mit Bürgermeister Stefan Frühbeißer an der Magerscheune war außerdem der Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Dr. Jörg Skriebeleit und dessen wissenschaftlicher Mitarbeiter Ulrich Fritz dabei. Freller ist guter Hoffnung, dass der Rat der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, dessen Vorsitzender der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle ist, einer Förderung für die Konzepterstellung der zukünftigen Ausstellung zustimmen wird.

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29.10.2010 · www.oberpfalznetz.de

Mit Hightech für Humanität

Internationale Konferenz berät in Weiden Datenabgleich zur Aufklärung von Kriegs-Schicksalen

Um Datenabgleich bei NS-Opfern bemühen sich die Experten. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß begrüßte die Gäste.

Weiden. Eine der schwersten Erblasten der nationalsozialistischen Herrschaft ist das unaufgeklärte Schicksal von Millionen Soldaten und NS-Opfern. Wenn sich am Donnerstag und am Freitag in Weiden internationale Forscher in der Weidener Max-Reger-Halle darüber austauschten, wie durch Vernetzung der Datenbanken Schicksale der Anonymität entrissen werden können, verbindet sich Hightech mit einem humanitären Anliegen, und das unmittelbar.

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28.10.2010 · www.oberpfalz.tv

Konferenz zu Opferdaten der NS-Zeit

Weiden: Bei der Klärung von Einzelschicksalen während der Nazi-Schreckensherrschaft spielt das Internet eine immer wichtigere Rolle. So vernetzen sich zurzeit die vielen kleinen Datenbanken weltweit, um Schicksale künftig schneller aufklären zu können. In der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg baut seit 10 Jahren Johannes Ibel eine derartige Datenbank auf. Er hat auch die hochkarätig internationale Konferenz in Weiden organisiert. 60 Wissenschaftler aus der ganzen Welt sprachen heute über die Digitalisierung von Datenbanken. Viktor Tumarkin vom "Elektronischen Archiv Moskau" war bei der Konferenz genauso dabei, wie auch Alexander Avraham von der Gedenkstätte Yad Vashem Jerusalem oder Randolph Davis vom "United States Holocaust Memorial Museum" in Washington. Die Fachleute setzen am morgigen Freitag ihre Konferenz fort. Heute Nachmittag stand noch ein Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg auf dem Programm.

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