Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer des Freistaates Sachsen am 21. September 2010
Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg lädt am 21. September 2010 zu einer ganztägigen Fortbildung ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle Lehrerinnen und Lehrer der Fächer Geschichte, Deutsch, Ethik, Religion und Gemeinschaftskunde des Freistaates Sachsen.
Nähere Informationen erhalten Sie hier.
Führung "Was SS-Dokumente über die Häftlinge im Konzentrationslager verraten"
Sonntag, 05. September 2010, 14 Uhr
Gedenkstättenmitarbeiter Johannes Ibel (Häftlingsdatenbank) gibt mit dieser kostenlosen Führung interessante Einblicke in die Dokumentationsmethoden der SS im Konzentrationslager Flossenbürg.
Treffpunkt: Vor dem Ausstellungsgebäude (ehemalige Wäscherei)
Offene Führungen für Einzelbesucher
Seit April bietet die KZ-Gedenkstätte wieder jeden Samstag, Sonntag und gesetzlichen Feiertag kostenlose Führungen für Einzelbesucher an.
Treffpunkt: 14 Uhr im Foyer der Ausstellung "Konzentrationslager Flossenbürg 1938-1945" in der ehemaligen Wäscherei
Dauer: 1½ Stunden
Sonderausstellung
"Zukunft will verantwortet werden.
Dietrich Bonhoeffer 1906-1945"
21. März bis 17. September 2010
Täglich 9-17 Uhr
im ehemaligen Arrestbau der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
» Plakat (pdf 392 KB)
Themenrundgang zu Dietrich Bonhoeffer
Begleitend zur Sonderausstellung "Zukunft will verantwortet werden – Dietrich Bonhoeffer 1906-1945" bietet die Gedenkstätte Flossenbürg einen Themenrundgang zu Dietrich Bonhoeffer an.
Gedenkgottesdienst für Studienrat Georg Maus (1888-1945)
11. Juli 2010, 9.00 Uhr, Kapelle »Jesus im Kerker« in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Der Gedenkgottesdienst erinnert an das weniger bekannte Mitglied der Bekennenden Kirche, Georg Maus, dem eine kritische Bemerkung über Propagandaminister Joseph Goebbels während seines Religionsunterrichts zum Verhängnis wurde. Nach seiner Verhaftung starb er auf dem Transport in das KZ Dachau. Vor 50 Jahren, im Juli 1960, wurden seine sterblichen Überreste auf den Ehrenfriedhof im ehemaligen Konzentrationslager Flossenbürg umgebettet.
Neben Ansprachen von Ortspfarrer Herbert Sörgel, Oberkirchenrat Udo Hahn (Hannover) und Pfarrer Dr. Klaus Loscher (Bayreuth) wird auch die Enkelin von Georg Maus – Sybille Maus – ein Grußwort sprechen.
Vortrag über den Lehrer Georg Maus
7. Juli 2010, 18.30 Uhr, Bonhoefferhaus (Schlossbergstr. 8), Flossenbürg
Bereits am Mittwoch hält Pfarrer Dr. Klaus Loscher einen Vortrag über Georg Maus.
"Was ich schon immer von einem Juden wissen wollte" - Seminartag in Flossenbürg
10. Juli 2010, 10.00-17.00 Uhr, Bonhoefferhaus (Schlossbergstr. 8), Flossenbürg
Die Evangelische Gedenkstättenarbeit Flossenbürg, das Katholische Bildungswerk Weiden/Neustadt und das Evangelische Bildungswerk Weiden laden zu einem Seminartag mit Dr. Yuval Lapide ein.
Beschränkte Teilnehmerzahl (Unkostenbeitrag 15 €). Anmeldung: Evangelisches Pfarramt Flossenbürg, Tel.: 09603-469, E-Mail: herbert.soergel(at)t-online.de
Präsentation der Neukonzeption der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg im Deutschen Historischen Museum Berlin

- Zeughaus Berlin, Schlüterhof
(Foto: DHM)
20. Mai 2010, 18.00 Uhr, Zeughaus, Schlüterhof
Unter den Linden 2
Gestaltungsentwürfe für das Außengelände und die
neue Dauerausstellung »was bleibt – Nachwirkungen
des Konzentrationslagers Flossenbürg« im Rahmen
der Veranstaltung: »Das deutsche Beispiel: Geschichte
als Ressource unserer kulturellen und politischen Orientierung«
» Mehr...
Buchvorstellung von Bischof Müller
Am 4. Mai präsentierte der Regensburger Bischof Gerhard L. Müller in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg sein neuestes Werk: Das Buch mit dem Titel „Dietrich Bonhoeffer begegnen“ schildert das Leben und Werk des lutherischen Theologen und Widerstandskämpfers.
Im Anschluss an die Präsentation begab sich Bischof Müller an die Hinrichtungsstätte Bonhoeffers, den ehemaligen Arresthof, um im stillen Gebet und mit der Niederlegung eines Kranzes an den ermordeten Widerstandskämpfer zu gedenken.
Tag der Begegnung
Am 24. April 2010 trafen sich in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg rund 60 Überlebende aus 15 Ländern mit Teilnehmern der internationalen Jugendbegegnung der Evangelischen Jugend Oberfranken, um ihre Erinnerungen weiterzugeben. Der Tag der Begegnung ist fester Bestandteil des jährlichen Treffens ehemaliger Häftlinge. Zum dritten Mal war diesmal auch wieder eine jüdisch-arabische Jugendgruppe aus Israel dabei.
Gedenkakt anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg
Sonntag, 25. April 2010 um 14.30 Uhr in der ehemaligen Lagerküche.
Buch "Erinnerungsort Flossenbürg"
In seinem neuen Buch analysiert der Leiter der Gedenkstätte,
Dr. Jörg Skriebeleit, die Entwicklungen und Mechanismen, die Flossenbürg in der öffentlichen Wahrnehmung zu einem vergessenen Lager werden ließen. Es ist in der Gedenkstätte und im Wallstein Verlag erhältlich:
Jörg Skriebeleit
Erinnerungsort Flossenbürg
Akteure, Zäsuren, Geschichtsbilder
Göttingen 2009
Wallstein Verlag
ISBN 978-3-8353-0540-3
Veranstaltungsprogramm Januar bis April 2010
» Flyer (pdf 80 KB)
Ausstellungskatalog in englischer Sprache
Der Katalog zur Dauerausstellung "Konzentrationslager Flossenbürg 1938-1945" ist jetzt auch in englischer Sprache erhältlich.
KZ-Gedenkstätte Flossenbürg (Ed.)
Flossenbürg Concentration Camp 1938-1945
Catalogue of the Permanent Exhibition
Flossenbürg 2009
Wallstein Verlag
ISBN 978-3-8353-0584-7
Literaturliste zum Vortrag über Iwan Demjanjuk
» Literaturliste zum Vortrag »Fußvolk des Genozids – Iwan Demjanjuk und die Trawniki-Männer in Flossenbürg« von Ulrich Fritz.
Ausstellungseröffnung am KZ-Außenlager Hersbruck
Informationstafeln machen ehemaliges Lagergelände im Stadtbild lesbar
Am 18.11.2009 eröffnete in Hersbruck, dem zweitgrößten Außenlager des KZ Flossenbürg, eine permanente Außenausstellung. Acht Informationstafeln erinnern an die grausame Geschichte des heute konventionell genutzten Ortes rund um das neu erbaute Finanzamt in Hersbruck. An unterschiedlichen Stellen verorten sie die vormalige Lagerstruktur, die heute nicht mehr sichtbar ist, und machen das ehemalige Lagergelände somit wieder lesbar.
Zwei der acht Tafeln befinden sich im benachbarten Ort Happurg. Dort mussten Häftlinge unterirdische Stollen in den Berg Houbirg für die Rüstungsindustrie schlagen.
Die neu eröffnete Außenausstellung ist die erste dauerhafte Dokumentation des Außenlagers an seinem historischen Standort. Im Laufe der nächsten Jahre soll sie um einen Ausstellungspavillon ergänzt werden.
Film "Aus der Hölle ins Leben"
Die Kinder von Indersdorf
von Bettina Witte und Anna Andlauer
ZDF Infokanal, 24. Oktober 2009, 20.30 Uhr
Länge: 30 Minuten
Der 23. April ist für sie ihr 2. Geburtstag: An diesem Tag im Jahr 1945 wird eine Gruppe jüdischer Kinder, Überlebende aus dem Konzentrationslager Flossenbürg, von den amerikanischen Truppen befreit. In einem kleinen Ort in der bayerischen Oberpfalz werden sie von Bewohnern aufgenommen und aufgepäppelt. Danach beginnt für sie der Weg zurück ins Leben. Im ersten internationalen Kinderzentrum in der US-Zone, dem Kloster Indersdorf im Landkreis Dachau, werden diese jungen jüdischen Überlebenden der Konzentrationslager körperlich und seelisch betreut. Die Berichte und Filmaufnahmen der Arbeit in Indersdorf zeigen, wie schwer der Weg zurück sein kann, aus der Hölle ins Leben. Dieses Jahr treffen sich die Kinder von Indersdorf wieder. Am Ort ihrer Befreiung begegenen sie gleichaltrigen Oberpfälzern, die nie vergessen konnten, was sie damals gesehen haben. Die Überlebenden, alle inzwischen ältere Herren, kommen aus der ganzen Welt zusammen. Der Film dokumentiert ihre persönlichen Schicksale ebenso wie das schreckliche System der Todesmärsche von KZ-Insassen am Ende des Zweiten Weltkrieges. Ein Interview mit der damaligen Indersdorf-Sozialarbeiterin Greta Fischer zeigt, wie schwierig die psychologische Bearbeitung historischer Extremsituationen ist.
» Sehen Sie sich den Film an (30 min).
Film "Ein Kind überlebt den Völkermord"
Die Wunder des Jack Terry
von Karsten Deventer und Wolfgang Kramer
ZDF Frontal21
2. September 2009, 21.00 Uhr
Länge: 10 Minuten
Der 79-jährige Jack Terry aus New York wurde mit dem Namen Jakub Szabmacher als Sohn jüdischer Eltern in Polen geboren. Er hat den Krieg, Zwangsarbeit, Hunger und das Leben in Konzentrationslagern überlebt. 70 Jahre nach Kriegsbeginn ist Jack Terry mit Frontal21 noch einmal nach Polen gereist, wo seine glückliche Kindheit im Terror des Vernichtungskriegs ein Ende fand.
» Lesen Sie mehr und sehen Sie sich den Film an (10 min).











