Gedenkakt anlässlich des 65. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg
Sonntag den 25. April 2010 um 14.30 Uhr in der ehemaligen Lagerküche
Buch "Erinnerungsort Flossenbürg"
In seinem neuen Buch analysiert der Leiter der Gedenkstätte, Dr. Jörg Skriebeleit, die Entwicklungen und Mechanismen, die Flossenbürg in der öffentlichen Wahrnehmung zu einem vergessenen Lager werden ließen. Es ist in der Gedenkstätte und im Wallstein Verlag erhältlich:
Jörg Skriebeleit
Erinnerungsort Flossenbürg
Akteure, Zäsuren, Geschichtsbilder
Wallstein Verlag 2009
ISBN 978-3-8353-0540-3
Flossenbürg Katalog in Englisch
Der Katalog zur ständigen Ausstellung ist jetzt auch in englischer Sprache erhältlich.
KZ-gedenkstätte Flossenbürg (Hg.)
Flossenbürg Concentration Camp 1938-1945
Catalogue of the Permanent Exhibition
Wallstein Verlag
ISBN 978-3-8353-0584-7
Öffnungszeiten Winter
Öffnungszeiten der Gedenkstätte von Dezember bis Februar: täglich 9.00 - 16.00 Uhr.
Das Krematorium ist von Dezember bis März leider nicht zugänglich.
Die Gedenkstätte hat am 24./25./26./31. Dezember 2009 und am 01. Januar 2010 geschlossen.
Literaturliste zum Vortrag über Iwan Demjanjuk
Literaturliste zum Vortrag »Fußvolk des Genozids. Iwan Demjanjuk und die Trawniki-Männer in Flossenbürg.« von Ulrich Fritz.
Ausstellungseröffnung am KZ-Außenlager Hersbruck
Informationstafeln machen ehemaliges Lagergelände im Stadtbild lesbar
Am 18.11.2009 eröffnete in Hersbruck, dem zweitgrößten Außenlager des KZ-Flossenbürg, eine permanente Außenausstellung. Acht Informationstafeln erinnern an die grausame Geschichte des heute konventionell genutzten Ortes rund um das neu erbaute Finanzamt in Hersbruck. An unterschiedlichen Stellen verorten sie die vormalige Lagerstruktur, die heute nicht mehr sichtbar ist, und machen das ehemalige Lagergelände somit wieder lesbar.
Zwei der acht Tafeln befinden sich im benachbarten Ort Happurg. Dort mussten Häftlinge unterirdische Stollen in den Berg die Houbrig für die Rüstungsindustrie schlagen.
Die neu eröffnete Außenausstellung ist die erste dauerhafte Dokumentation des Außenlagers an seinem historischen Standort. Im Laufe der nächsten Jahre soll sie um einen Ausstellungspavillon ergänzt werden.
Film: "Aus der Hölle ins Leben"
ZDF Infokanal, 24. Oktober, 20 Uhr 30, Länge 30 Minuten
"Der 23. April ist für sie ihr 2. Geburtstag: An diesem Tag im Jahr 1945 wird eine Gruppe jüdischer Kinder, Überlebende aus dem Konzentrationslager Flossenbürg, von den amerikanischen Truppen befreit. In einem kleinen Ort in der bayerischen Oberpfalz werden sie von Bewohnern aufgenommen und aufgepäppelt. Danach beginnt für sie der Weg zurück ins Leben. Im ersten internationalen Kinderzentrum in der US-Zone, dem Kloster Indersdorf im Landkreis Dachau, werden diese jungen jüdischen Überlebenden der Konzentrationslagern körperlich und seelisch betreut. Die Berichte und Filmaufnahmen der Arbeit in Indersdorf zeigen, wie schwer der Weg zurück sein kann, aus der Hölle ins Leben. Dieses Jahr treffen sich die Kinder von Indersdorf wieder. Am Ort ihrer Befreiung begegenen sie gleichaltrigen Oberpfälzern, die nie vergessen konnten, was sie damals gesehen haben. Die Überlebenden, alle inzwischen ältere Herren, kommen aus der ganzen Welt zusammen. Der Film dokumentiert ihre persönlichen Schicksale ebenso wie das schreckliche System der Todesmärsche von KZ-Insassen am Ende des Zweiten Weltkrieges. Ein Interview mit der damaligen Indersdorf-Sozialarbeiterin Greta Fischer zeigt, wie schwierig die psychologische Bearbeitung historischer Extremsituationen ist. - Ein Film von Bettina Witte und Anna Andlauer"
Am Sonntag 29. November 2009 letzte öffentliche Führung
In den Wintermonaten finden keine öffentlichen Rundgänge für Einzelbesucher statt.


