27.05.2017

Ausstellungseröffnung »In Memoriam. Krankenmorde im Nationalsozialismus«

6. Juli 2017, 19 Uhr

Zwischen 1939 und 1945 wurden ca. 240.000 Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen im Deutschen Reich getötet. Ärzte, Psychiater und Pflegepersonal waren maßgeblich daran beteiligt. Weitere tausende Morde fanden in den von Deutschland besetzten Gebieten statt. In der Wanderausstellung werden anhand von kurzen Texten, Dokumenten, Fotografien und Videointerviews mit Zeitzeugen die verschiedenen Phasen des NS-Vernichtungsprogramms wie die »Aktion T4«, das Hungersterben und Tötungen durch Medikamente dargestellt. Sie zeigt unterschiedliche Opfergruppen, die Reaktion von Angehörigen, sowie die Haltung der Ärzte und die Auseinandersetzung in der Nachkriegszeit.  




Programm

Begrüßung:
Dr. Jörg Skriebeleit
Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Grußwort:
Irmgard Badura
Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung

Vortrag:
Prof. Dr. Michael von Cranach
Psychiater und Kurator der Ausstellung

Die Ausstellung ist bis zum 31.5.2018 in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg zu sehen.

Führungen

Öffentliche Führungen jeden zweiten Sonntag im Monat, 11 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.
Buchung für Gruppen: Tel.: 09603-9039010