11.07.2017

Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete. Lesung und Gespräch mit Igal Avidan

Regionalbibliothek Weiden, 23. Oktober, 20 Uhr

Die meisten Menschen im nationalsozialistischen Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil, nur wenige halfen. 601 von ihnen wurden von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem als »Gerechte unter den Völkern« geehrt und ein einziger war ein Araber.

Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie in Berlin, sich zu verstecken. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.

Igal Avidan, 1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und in Berlin Politikwissenschaft studiert. Er lebt in Berlin und arbeitet seit als freier Journalist und Deutschland-Korrespondent.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Regionalbibliothek Weiden und der Friedrich-Ebert-Stiftung Regionalbüro Regensburg.

Der Eintritt ist frei.