01.03.2018

Stellenaussschreibung DHI Moskau: 0,75 Wiss./techn. Mitarbeiter Sowjetische Kriegsgefangene (E 11)

Arbeitsorte: DHI Moskau, KZ-Gedenkstätte Flossenbürg - flexibel, 15.04.2018-31.12.2018

Das Deutsche Historische Institut Moskau sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Recherche- und Dokumentationsprojekt "Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte" eine/n Mitarbeiter/in (E 11, 75 Prozent) für die Koordinierung und Überwachung von Datenerfassung und -pflege.

Das Projekt ist längerfristig angelegt. Die Position kann jedoch zunächst nur bis zum 31.12.2018 besetzt, der Vertrag ggf. verlängert werden.

Das DHI Moskau führt in dem von der Bundesregierung geförderten deutsch-russischen Projekt "Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte" Recherchen, Erhebungen und Datenerfassungen zur Geschichte sowjetischer Kriegsgefangener in deutschem Gewahrsam durch. Ziel dieser Tätigkeit ist es, alle in Deutschland, Russland und Drittstaaten zugänglichen personenbezogenen Dokumente und Daten zu sowjetischen Kriegsgefangenen in elektronischen Datenbanken in angemessener Form für die wissenschaftliche Forschung sowie die individuelle Schicksalsklärung bereitzustellen. Träger des Gesamtprojekts ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Projektpartner sind u.a. die Deutsche Dienststelle (WASt), in Russland die Abteilung des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation für die Wahrung des Gedenkens an die bei der Verteidigung des Vaterlands Gefallenen sowie die ELAR AG als Betreiber der Datenbank "OBD Memorial".

Die Datenerfassung und -pflege erfolgt in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und ihrem digitalen Archiv "Memorial Archives".

Ihre Aufgabe wird es sein, in enger Kooperation mit den Memorial Archives und in Abstimmung mit dem DHI die Aufbereitung von Dokumenten sowie die Datenerfassung und -pflege zu organisieren, zu koordinieren und zu kontrollieren. Auf dieser Basis beantworten Sie Anfragen zum entsprechenden Datenbestand. Daneben obliegt Ihnen in Abstimmung mit dem DHI die technische Betreuung der Projektrecherchen.

Ihr Profil:

- Bachelor oder vergleichbarer Abschluss in einem gesellschafts-, sozial- oder geisteswissenschaftlichen Fach einschließlich der Digital Humanities
- gute Kenntnisse in der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und der sowjetischen Nachkriegszeit, Kenntnisse erinnerungskultureller Fragestellungen, ggf. Erfahrungen in der Gedenkstättenarbeit
- einschlägige EDV-Kenntnisse: MS-Produkte, insbes. Access; Linux, JavaScript, Mongo Shell, ggf. Grundkenntnisse in Programmier- und/oder Scriptsprachen
- Erfahrungen im Bereich der datenbankgestützten historischen Forschung
- hohe kommunikative und integrative Kompetenzen
- gute Russischkenntnisse, ggf. zusätzliche Kenntnisse in weiteren slawischen Sprachen, vorzugsweise Ukrainisch, Weißrussisch, Polnisch
- Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten
- Bereitschaft zu Reisetätigkeit
- Erfahrungen im Projektsupport

Der Ort der Tätigkeit kann aufgrund der Projektstruktur mit Erfassungskräften an verschiedenen Orten flexibel festgelegt werden. Auf der Basis der Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ist zur Einarbeitung in der ersten Phase eine längere, kontinuierliche Präsenz in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg notwendig.

Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TVöD (Entgeltgruppe 11, 75 Prozent).

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Kopien von

Zeugnissen) richten Sie bitte ausschließlich per Mail (vollständig und in einer PDF-Datei) an den wissenschaftlichen Projektleiter, Herrn PD Dr.Andreas Hilger (andreas.hilger@dhi-moskau.org)

Bewerbungsschluss ist der 31.3.2018.