22.05.2018

Themenrundgang: Von der Polizeihaft ins KZ - Erste Häftlinge im KZ Flossenbürg

29. Juli 2018, 15 Uhr

Adolf Flögel wird als »Asozialer« in Sachsenhausen und Flossenbürg inhaftiert. Internationaler Suchdienst des Roten Kreuzes, Bad Arolsen.

Als »Berufsverbrecher«, »Arbeitsscheue« und »Asoziale« werden massenhaft Männer wie Frauen ab 1937 gezielt in Razzien durch die Kriminalpolizei registriert, verfolgt und in Konzentrationslagern inhaftiert. In Flossenbürg gehören sie zu den ersten Häftlingen des Lagers. In dem Rundgang stellt Dr. Christa Schikorra, Leiterin der Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, einzelne Schicksale vor. Sie fragt danach, wer warum als »Krimineller« galt und was das in der Zwangsgemeinschaft der Häftlinge bedeutete. Auch die Rolle der ersten Häftlinge für die Nachgeschichte des lange Jahrzehnte »vergessenen« Konzentrationslagers Flossenbürg wird beleuchtet.