Häft­lin­ge und Häft­lings­grup­pen – die zwei­te Ebe­ne

Das ge­sam­te Un­ter­ge­schoss ist Häft­lin­gen und Häft­lings­grup­pen ge­wid­met. »Häft­lings­bad«, ehe­ma­li­ge Heiz­zen­tra­le und der neue Film­saal im frü­he­ren Boi­ler­raum sind als ei­ne Ein­heit mit be­wuss­tem Be­zug zur Aus­stel­lung im Ober­ge­schoss ge­stal­tet. Die Heiz­zen­tra­le bil­det ein tran­si­to­ri­sches Schar­nier zum »Häft­lings­bad«, das als his­to­ri­sches Rau­men­sem­ble be­wusst zu­rück­hal­tend kom­men­tiert wird.


Wäh­rend dort Men­schen zu Num­mern er­nied­rigt und ih­nen die Wür­de ge­nom­men wur­de, gibt die Aus­stel­lung ne­ben­an den ein­zel­nen Ge­fan­ge­nen Na­men und Ge­sicht. Vor al­lem aber re­du­ziert sie die­se nicht auf den Sta­tus von KZ-Häft­lin­gen, son­dern be­han­delt sie als In­di­vi­du­en mit ei­nem Le­ben vor und – bei denje­ni­gen, die über­leb­ten – nach dem La­ger.

Ent­spre­chend die­ses Ge­samt­kon­zep­tes han­delt der auf der glei­chen Ebe­ne prä­sen­tier­te Film von den sub­jek­ti­ven Er­fah­run­gen ein­zel­ner Über­le­ben­der.


 
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