Foyer
(Gestaltungsentwurf 2009)

Das an­spruchs­vol­le und in­no­va­ti­ve Raum­kon­zept stammt vom Ge­s­taltungs­bü­ro Ber­tron.Schwarz.Frey (Ulm/Ber­lin). Die the­ma­tisch-chro­no­lo­gi­sche Glie­de­rung der Aus­stel­lung wird mit zwei ge­stal­te­ri­schen Ele­men­ten um­ge­setzt: Zum Ei­nen durch ein Ras­ter von Vi­tri­nen, er­gänzt durch Au­dio-Ele­men­te, zum Zwei­ten in ei­ner gro­ßen Me­di­en­wand mit Mo­ni­to­ren und in­te­grier­ter Zeit­leis­te.Vi­tri­nen und Mo­ni­to­re sind in das Ko­or­di­na­ten­sys­tem aus the­ma­ti­scher und chro­no­lo­gi­scher Glie­de­rung ein­ge­passt. An­hand von Leit­ob­jek­ten, Tex­ten, Bil­dern und Film­se­quen­zen wer­den die The­men ex­em­pla­risch ver­tieft.

 

Die Mo­ni­to­re stel­len dar­über hin­aus den zeit­ge­schicht­li­chen Kon­text die­ser Re­zep­ti­ons­ge­schich­te her. Ei­ne Zeit­leis­te mar­kiert wich­ti­ge Er­eig­nis­se der deut­schen Ge­schich­te. Groß­for­ma­ti­ge Jah­res­zah­len bil­den die Zeit­ach­se leicht sicht­bar im Raum ab und struk­tu­rie­ren da­mit die Be­su­cher­lei­tung.

Die Aus­stel­lung er­zählt kei­ne li­nea­re Er­folgs­ge­schich­te der Ge­denk­stät­te, son­dern zeigt vor al­lem die Brü­che in der Re­zep­ti­ons­ge­schich­te des KZ Flos­sen­bürg. Sie soll auch auf die Be­deu­tung der Er­in­ne­rung nach dem Ver­schwin­den der Zeit­zeu­gen auf­merk­sam zu ma­chen.

Ausstellung
(Gestaltungsentwurf 2009)

 

 
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