Außenlager Brüx (Most)

1. September 1944 bis 7. Oktober 1944

Häftlinge

1.000 Gefangene, davon über 600 Polen, 200 aus der Sowjetunion, 50 Franzosen, 40 Deutsche sowie Häftlinge aus zehn weiteren Ländern.

Zwangsarbeit und Unterbringung

Arbeit in Kohlebergwerken der Sudetenländischen Bergbau AG in Seestadtl, acht Kilometer von Brüx entfernt. Die Häftlinge sind wahrscheinlich in einem Kriegsgefangenenlager bei Brüx untergebracht.

Bewachung

Kommandoführer Gustav Göttling und 25 Mann.

Todesopfer

Vier Häftlinge.

Auflösung / Kriegsende

Ein Teil der Häftlinge wird in das Stammlager Flossenbürg überstellt, während ein anderer Teil in das Außenlager Leitmeritz geschickt wird, wo die Häftlinge für das Verlagerungsprojekt »Richard« Stollen graben müssen.

Heutige Gedenkzeichen

Keine.
Brüx (Most) - Bild 1Forderungsnachweis der Kommandantur Flossenbürg, 1944, Bundesarchiv Berlin.Brüx (Most) - Bild 2Forderungsnachweis der Kommandantur Flossenbürg, 1944, Bundesarchiv Berlin.