Außenlager Dresden (Reichsbahn)

Errichtung März 1945 – Datum der Auflösung unbekannt

Häftlinge

Unter den 500 Männern sind 180 Polen (davon 60 Juden), knapp 90 Russen, über 80 jüdische Ungarn, Italiener, Franzosen, Tschechen und Belgier. Einzelne Häftlinge kommen aus weiteren acht Nationen.

Zwangsarbeit und Unterbringung

Bewachung

Reparaturarbeiten an zerstörten Gleisen für die Reichsbahn. Wo die Häftlinge untergebracht sind, ist unklar: Als Adresse ist das Reichsbahnausbesserungswerk Dresden-Friedrichstadt angegeben. Zeugen berichten jedoch, dass die Häftlinge in einem Gebäude in der Nähe einer Bahnhofshalle untergebracht waren.

Todesopfer

Kommandoführer Franz Rohloff und 63 SS-Männer unterer Ränge, darunter zwei Hundeführer.

Auflösung / Kriegsende

Die Auflösung des Lagers kann nicht eindeutig belegt werden. Einzelne Häftlinge berichten von einem Evakuierungsmarsch in Richtung Theresienstadt.

Heutige Gedenkzeichen

Keine.