Außenlager Eisenberg (Jezeří)

21. Juni 1943 bis 27. April 1945

Häftlinge

30 Männer, davon vierzehn Russen, neun Deutsche, sieben Polen (21. Juni 1943).

Zwangsarbeit und Unterbringung

Die Häftlinge werden im Pferdestall des Schlosses und in einem alten Lagerraum im Erdgeschoss untergebracht. Sie müssen das Gelände einzäunen und Gebäude umbauen, die vom Reichssicherheitshauptamt (RSHA) als Sonderlager für 100 bis 200 französische Offiziere genutzt werden. Später arbeiten die meisten Gefangenen in der Küche des Sonderlagers.

Bewachung

Kommandoführer Kamillo von Knorr-Krehan und 50 Mann (für KZ-Außenlager und Sonderlager).

Todesopfer

Keine Toten nachgewiesen.

Auflösung / Kriegsende

Am 27. April 1945 können die Häftlinge das Schloss verlassen, nachdem sich die Wachmannschaft abgesetzt hat.

Heutige Gedenkzeichen

Keine. Das Schloss ist heute in staatlichem Besitz und beherbergt ein Museum.