Außenlager Lobositz (Lovosice)

17. Januar 1945 bis 7. Mai 1945

Häftlinge

60 Polen, ungarische Juden, sowie Jugoslawen, Russen, Tschechen und Deutsche, die aus dem Außenlager Leitmeritz überstellt werden.

Zwangsarbeit und Unterbringung

Die Häftlinge arbeiten für eine SS-Dienststelle, das Amt für Truppenbetreuung. Untergebracht sind die Häftlinge zusammen mit dem Kommando "Radio Lobositz" im Polizeigefängnis Lobositz. Arbeitseinsatz in verschiedenen Warenlagern, um Raubgut aus den okkupierten Gebieten zu sortieren. Im April müssen sie bei Leitmeritz Schützengräben ausheben.

Bewachung

Die aus Kriegsinvaliden zusammengesetzte Wache behandelt die Häftlinge gut. Auch von den Angehörigen des SS-Amtes werden sie anständig behandelt. Sie erhalten zusätzliche Verpflegung und können über tschechische Zivilisten Pakete empfangen.

Todesopfer

Keine.

Auflösung / Kriegsende

Am 7. Mai 1945, einen Tag vor der Befreiung durch die Rote Armee, wird das Außenlager aufgelöst und die verbliebenen Häftlinge erhalten Entlassungsdokumente.

Heutige Gedenkzeichen

Keine.