Außenlager Seifhennersdorf

Januar 1944 bis 16. März 1945

Häftlinge

30 deutsche, jugoslawische, polnische, russische und tschechische Häftlinge.

Zwangsarbeit und Unterbringung

Bauarbeiten an einem SS-Lazarett für die Bauleitung der Waffen-SS in Dresden. Die Häftlinge sind in einem Schützenhaus untergebracht.

Bewachung

14 Wachmänner. Der bei den Häftlingen beliebte Kommandoführer Wilhelm Hartmann wird wegen angeblicher Fluchtbegünstigung suspendiert und durch einen jungen SS-Sturmmann abgelöst.

Todesopfer

Keine Toten nachgewiesen.

Auflösung / Kriegsende

Das Lager wird vermutlich am 16. März 1945 aufgelöst. Die Häftlinge marschieren in das 40 Kilometer entfernte Außenlager Rabstein.

Heutige Gedenkzeichen

Keine.
Seifhennersdorf - Bild 1Schützenhaus in Seifhennersdorf, 2005, Dieter Landrock, Seifhennersdorf. Hier waren die Häftlinge des Außenlagers untergebracht.Seifhennersdorf - Bild 2Ehemalige Jugendherberge in Seifhennersdorf, 2005, Dieter Landrock, Seifhennersdorf. Die Häftlinge mussten die Jugendherberge zum SS-Lazarett umbauen. Wahrscheinlich wurde es aber nicht mehr genutzt.