Außenlager St. Georgenthal (Jiřetín)

1. Oktober 1944 bis 28. Februar 1945

Häftlinge

33 Häftlinge aus sechs verschiedenen Nationen, darunter 20 Polen.

Zwangsarbeit und Unterbringung

Bauarbeiten bei der Firma A. Schultze Jr. Die Firma wurde aus Berlin in ein Privathaus in Jiřetín pod Jedlovou verlagert und stellt Schrauben für die Rüstungsindustrie her. Untergebracht sind die Gefangenen auf dem Betriebsgelände. Im Februar 1945 fliehen zwei Häftlinge. Möglicherweise dienen die Bauarbeiten der Häftlinge der Errichtung eines größeren Frauen-Außenlagers des KZ Groß-Rosen, das zeitgleich in St. Georgenthal existiert.

Bewachung

Kommandoführer Müller und SS-Männer

Todesopfer

Ein Todesopfer.

Auflösung / Kriegsende

Das Lager wird am 28. Februar 1945 aufgelöst. Die Häftlinge werden zurück nach Flossenbürg überstellt.

Heutige Gedenkzeichen

Keine.