Außenlager Würzburg

17. April 1943 bis 22. März 1945

Häftlinge

Zunächst 28, später 58 Männer. Fast die Hälfte kommt aus Polen, ein Viertel aus der Sowjetunion, die anderen sind Deutsche, Jugoslawen, Griechen, Franzosen und Tschechen.

Zwangsarbeit und Unterbringung

Für die SS-Lazarettabteilung der Universitätsklinik Würzburg müssen die Häftlinge Bau- und Ausschachtungsarbeiten ausführen und eine Lazarettbaracke im Hof des Klinikums errichten. Sie bauen Unterstände zum Schutz vor Luftangriffen, nach Luftangriffen müssen sie Bomben räumen und Leichen bergen. Einquartiert sind sie in einer Baracke im so genannten Notgefängnis (Friesstraße). Verpflegung und die hygienischen Bedingungen sind besser als in Flossenbürg.

Bewachung

Kommandoführer Marggraf und Angehörige der SS-Lazarett-Abteilung.

Todesopfer

Ein Todesfall ist belegbar.

Auflösung / Kriegsende

Am 22. März 1945 wird das Lager aufgelöst und die Häftlinge werden mit der Bahn nach Flossenbürg überstellt.

Heutige Gedenkzeichen

Keine.