Blick zum ehemaligen KZ-Außenlager Hersbruck, 1946<br /><br />Der aus Lettland stammende Alexander Kupicz ist in den als Flüchtlingslager genutzten KZ-Baracken untergebracht. Im Hintergrund sind Lagerzaun, Baracken und links der Michelsberg zu erkennen.
Blick zum ehemaligen KZ-Außenlager Hersbruck, 1946

Das KZ-Außenlager Hersbruck ist durch Stacheldrahtzäune und eine Reihe einfacher Wachtürme aus Holz von der Außenwelt abgeschnitten. Der Zaun ist nicht elektrisch geladen. Innerhalb des Lagers übt die SS willkürlich ihre Macht über die Häftlinge aus. Kommt ein Häftling dem Zaun zu nahe, schießt die SS sofort auf ihn.


Nach 1945 bleibt der Zaun als Abgrenzung des Internierungslagers für SS-Angehörige stehen. Ende der 1940er Jahre werden Lagerzaun und Wachtürme abgebrochen. Ab den fünfziger Jahren baut die Stadt Hersbruck auf einem Teil des ehemaligen Lagergeländes eine Siedlung.


 
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