Ein europäischer Erinnerungsort

Nach 1945 wurden weite Teile des ehemaligen KZ-Geländes gezielt nachgenutzt, zerstört und bebaut. Auf einem kleinen Areal befindet sich seit 1946 eine der ältesten KZ-Gedenkstätten Europas. Diese wurde Ende der 1950er Jahre durch eine Friedhofsanlage und 1985 durch eine kleine Ausstellung ergänzt. Erst seit wenigen Jahren ist der ehemalige Appellplatz, der über fünf Jahrzehnte als Industrieareal genutzt wurde, wieder Bestandteil der Gedenkstätte.

Die Wiederentdeckung des europäischen Erinnerungsortes ermöglichte 2007 die Eröffnung der Dauerausstellung "Konzentrationslager Flossenbürg 1938-1945" in der ehemaligen Wäscherei. 2010 wurde die zweite Dauerausstellung "was bleibt - Nachwirkungen des Konzentrationslagers Flossenbürg" in der ehemaligen Lagerküche eröffnet.

 
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