KZ-Außenlager Hersbruck: Das Gelände heute mit den Standorten von Informationstafeln
KZ-Außenlager Hersbruck: Das Gelände heute mit den Standorten von Informationstafeln

Leitmeritz mit etwa 16.000 und Happurg/Hersbruck mit etwa 9.000 Häftlingen sind die beiden größten Außenlager des KZ Flossenbürg. In Happurg sollen Häftlinge ein großes unterirdisches Stollensystem anlegen, um dorthin Rüstungsindustrie verlagern zu können. Happurg/Hersbruck gehört wie das Hauptlager zu den schlimmsten Orten des Flossenbürger Lagersystems: Etwa jeder zweite Häftling überlebt nicht.

Vom Lager Hersbruck ist nichts mehr erhalten. Gedenktafeln und Denkmäler in Hersbruck und Happurg sowie Denkmäler in den Orten Hubmersberg und Schupf, wo Leichen verstorbener Häftlinge verbrannt worden sind, erinnern an das KZ-Außenlager. Das in Happurg angelegte Stollensystem ist wegen Einsturzgefahr nicht zugänglich.


Karte Happurg/Hersbruck<br /><br />KZ-Häftlinge sind ab Sommer 1944 in Hersbruck untergebracht und müssen in Happurg arbeiten. Den Weg zur Arbeitsstelle legen sie zu Fuß oder per Bahn zurück.
Karte Happurg/Hersbruck
 
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