16.11.2010 · www.nordbayern.de

Stiftung will KZ-Gedenkstätte unterstützen

MdL Karl Freller besuchte die Pottensteiner Magerscheune — Tourist-Info soll umziehen

Die Magerscheune in Pottenstein soll ein Dokumentationszentrum werden. Unser Bild zeigt (v.l.): Stefan Frühbeißer, Dr. Jörg Skriebeleit, Karl Freller und Ulrich Fritz.

POTTENSTEIN  - Die historische Magerscheune soll Dokuzentrum und KZ-Gedenkstätte werden. Deshalb war der Landtagsabgeordnete Karl Freller in seiner Eigenschaft als Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten nach Pottenstein gekommen.

Beim Treffen mit Bürgermeister Stefan Frühbeißer an der Magerscheune war außerdem der Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Dr. Jörg Skriebeleit und dessen wissenschaftlicher Mitarbeiter Ulrich Fritz dabei. Freller ist guter Hoffnung, dass der Rat der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, dessen Vorsitzender der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle ist, einer Förderung für die Konzepterstellung der zukünftigen Ausstellung zustimmen wird.

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29.10.2010 · www.oberpfalznetz.de

Mit Hightech für Humanität

Internationale Konferenz berät in Weiden Datenabgleich zur Aufklärung von Kriegs-Schicksalen

Um Datenabgleich bei NS-Opfern bemühen sich die Experten. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß begrüßte die Gäste.

Weiden. Eine der schwersten Erblasten der nationalsozialistischen Herrschaft ist das unaufgeklärte Schicksal von Millionen Soldaten und NS-Opfern. Wenn sich am Donnerstag und am Freitag in Weiden internationale Forscher in der Weidener Max-Reger-Halle darüber austauschten, wie durch Vernetzung der Datenbanken Schicksale der Anonymität entrissen werden können, verbindet sich Hightech mit einem humanitären Anliegen, und das unmittelbar.

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28.10.2010 · www.oberpfalz.tv

Konferenz zu Opferdaten der NS-Zeit

Weiden: Bei der Klärung von Einzelschicksalen während der Nazi-Schreckensherrschaft spielt das Internet eine immer wichtigere Rolle. So vernetzen sich zurzeit die vielen kleinen Datenbanken weltweit, um Schicksale künftig schneller aufklären zu können. In der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg baut seit 10 Jahren Johannes Ibel eine derartige Datenbank auf. Er hat auch die hochkarätig internationale Konferenz in Weiden organisiert. 60 Wissenschaftler aus der ganzen Welt sprachen heute über die Digitalisierung von Datenbanken. Viktor Tumarkin vom "Elektronischen Archiv Moskau" war bei der Konferenz genauso dabei, wie auch Alexander Avraham von der Gedenkstätte Yad Vashem Jerusalem oder Randolph Davis vom "United States Holocaust Memorial Museum" in Washington. Die Fachleute setzen am morgigen Freitag ihre Konferenz fort. Heute Nachmittag stand noch ein Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg auf dem Programm.

» Sehen Sie das OTV-Magazin (3:49 min)


15.10.2010 · www.oberpfalznetz.de

"Sie werden meine Gefühle nie verstehen können"

Dr. Jack Terry berichtet bei Fachtagung in Wöllershof über extreme posttraumatische Belastungsstörungen

Wöllershof/Flossenbürg. (nm) Es ging nicht um kleine Zipperlein, sondern um eine für Außenstehende kaum vorstellbare Krankheit. Bei der Fachtagung im Bezirkskrankenhaus Wöllershof spielten posttraumatische Belastungsstörungen die wichtigste Rolle. Dr. Jack Terry blieb es vorbehalten, den Eröffnungsvortrag zu halten - aus einem ganz persönlichen Blickwinkel.

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13.10.2010 · www.br-online.de

Schwieriges Erbe

Flossenbürg und das Konzentrationslager

Bestattung von KZ-Opfern mitten im Ort Flossenbürg, 3. Mai 1945 (National Archives, Washington D.C.)

Lange galt Flossenbürg als das vergessene KZ. Häftlingen, die an den Ort des Grauens zurückkamen, wurde gesagt: "Das war alles nicht so schlimm!" Und das obwohl rund 30 000 im KZ und seinen Außenlagern ermordet wurden. Wie viel Erinnern war in Flossenbürg möglich, was wurde verdrängt und vergessen?

» Sehen Sie den Bericht (5:50 min) von Thomas Kießling und Thomas Muggenthaler.


11.10.2010 · www.oberpfalznetz.de

Zeitreise am Beispiel einer KZ-Gedenkstätte

Neue Ausstellung in Flossenbürg zeigt Entwicklung nach dem Krieg auf und setzt Maßstäbe in der Erinnerungsarbeit

Rund 400 Gäste waren beeindruckt: Am Sonntag öffnete sich die Tür zur ehemaligen Häftlingsküche. Dort entstand während der zurückliegenden zwei Jahre mit einer Investition in Höhe von einer halben Million Euro die neue Dauerausstellung "Was bleibt - Nachwirkungen des Konzentrationslagers Flossenbürg". 

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11.10.2010 · www.oberpfalznetz.de

Ausstellung zur Nachkriegsgeschichte meistert hoch gelegte Messlatte imponierend

(Foto: Bernhard Neumann)

Flossenbürg. (nm) Gedenkstättenleiter Dr. Jörg Skriebeleit brachte es auf den Punkt: "Wir wollten die Grenzen bisheriger zeithistorischer Präsentationsformen bewusst überschreiten. Nicht um der Innovation und Provokation, sondern um der Erkenntnis willen. Auch um einen Beitrag zur vermeintlichen Erstarrung der deutschen Erinnerungskultur zu formulieren."

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