23.09.2018

Themenrundgang: Sowjetische Kriegsgefangene im KZ Flossenbürg

23. September 2018, 15 Uhr

Grygorij Grygorowytsch Mischtschenko (oben links), Ostrog (Ukraine) 1940. Am 11. Dezember 1941 überlässt die Wehrmacht den Kriegsgefangenen der Gestapo und bringt ihn ins KZ Flossenbürg, wo er von der SS erschossen wird.

Über 6.300 Rotarmisten sind im KZ Flossenbürg, rund ein Drittel von ihnen kommen ums Leben. Zwischen 1941 bis 1945 sind dort 2.000 Angehörige der sowjetischen Armee als Kriegsgefangene der Wehrmacht und 3.500 als registrierte KZ-Häftlinge. Mindestens 800 weitere werden nach Flossenbürg gebracht, allein zu dem Zweck, um sie abseits der Öffentlichkeit zu erschießen. In dem Rundgang gibt Johannes Ibel, Leiter der historischen Abteilung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, einen Einblick in die schwierige Rekonstruktion ihrer Schicksale.