28.07.2019

Themenrundgang: Täter im KZ Flossenbürg

28. Juli 2019, 15 Uhr

Im Mai 1938 wird zum ersten Mal die SS-Fahne am Standort Flossenbürg aufgezogen. Theodor Eicke, der Inspekteur der Konzentrationslager, schickt als Urlaubsgruß Fotos an seinen Vorgesetzten, den Reichsführer SS Heinrich Himmler. Postkarten aus Flossenbürg 1938, Bundesarchiv Berlin

Rundgang mit Julius Scharnetzky, M.A., wiss. Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

Etwa 5.000 Männer und Frauen sind im Konzentrationslager Flossenbürg und seinen Außenlagern eingesetzt und
für Terror, Hunger, Sterben und Tod verantwortlich. Der Rundgang wird zeigen, dass die Verbrechen nicht ausschließlich von sadistischen Ausnahmeerscheinungen oder blinden Befehlsempfängern verübt wurden, sondern von Männern und Frauen aus der Mitte der Gesellschaft. Leitend wird daher die Frage sein, welche Rahmenbedingungen Täterschaft begünstigen.

Treffpunkt: vor der ehemaligen Lagerwäscherei
Die Teilnahme ist kostenlos.