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Öffentlicher Themenrundgang: Homosexuelle im KZ Flossenbürg

11.10.2020, 15:00 Uhr

Im Konzentrationslager Flossenbürg werden mindestens 379 Männer von der SS als Homosexuelle registriert. Nachweislich 95 von ihnen sterben im Lager. Sie sind nicht nur gewalttätigen Übergriffen durch die SS ausgesetzt, sondern werden auch durch andere Insassen bedroht.

Auch nach 1945 ist Homosexualität in beiden deutschen Staaten ein strafbares Delikt. Dadurch sind viele der Männer, die die Lagerhaft überlebt haben, erneut von Verfolgung betroffen. Der Rundgang über das Gelände der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg erzählt die Geschichte des Ortes und vermittelt zentrale Aspekte der Verfolgung von Homosexuellen im Nationalsozialismus.

Sicherheits- und Hygienebestimmungen

Aufgrund der aktuellen Richtlinien der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gelten für die Teilnahme an Rundgängen zu Ihrem Schutz bis auf Weiteres folgende Vorschriften:

  • Rundgänge können lediglich im Außenbereich erfolgen. Führungen durch die Ausstellungsgebäude müssen bis auf Weiteres entfallen.
  • Während des Rundgangs besteht für alle Teilnehmer*in eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Wir bitten Sie, zu anderen Besucher*innen einen Mindestabstands von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Gemäß der Verordnung zur Kontaktpersonenermittlung weisen wir Sie daraufhin, dass wir vor Beginn des Rundgangs verpflichtet sind, Ihre Personalien zu erfassen. Ihre personenbezogenen Daten werden ausschließlich zu diesem Zweck erfasst, vier Wochen aufbewahrt und lediglich auf Anfrage der zuständigen Gesundheitsbehörde an diese weitergegeben. Bitte finden Sie sich deshalb etwa 15 Minuten vor Beginn am Treffpunkt ein.

Wissenswert

Kostenlose Teilnahme

Treffpunkt: vor der ehemaligen Lagerwäscherei

  • Wilhelm Apel (2. von links sitzend) mit Kollegen, 1920er Jahre. Apel wird 1941 wegen Verstößen gegen den Paragrafen 175 ins KZ Flossenbürg eingewiesen. Dort stirbt er am 14. März 1942 im Alter von 43 Jahren. Privatbesitz