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Öffentlicher Themenrundgang: Homosexuelle im KZ Flossenbürg

15.05.2022, 13:00 Uhr

Im Konzentrationslager Flossenbürg werden mindestens 379 Männer von der SS als Homosexuelle registriert. Nachweislich 95 von ihnen sterben im Lager. Sie sind nicht nur gewalttätigen Übergriffen durch die SS ausgesetzt, sondern werden auch durch andere Insassen bedroht.

Auch nach 1945 ist Homosexualität in beiden deutschen Staaten ein strafbares Delikt. Dadurch sind viele der Männer, die die Lagerhaft überlebt haben, erneut von Verfolgung betroffen. Der Rundgang über das Gelände der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg erzählt die Geschichte des Ortes und vermittelt zentrale Aspekte der Verfolgung von Homosexuellen im Nationalsozialismus.


Wissenswert

Kostenlose Teilnahme

Treffpunkt: vor der ehemaligen Lagerwäscherei

  • Wilhelm Apel (2. von links sitzend) mit Kollegen, 1920er Jahre. Apel wird 1941 wegen Verstößen gegen den Paragrafen 175 ins KZ Flossenbürg eingewiesen. Dort stirbt er am 14. März 1942 im Alter von 43 Jahren. Privatbesitz