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Öffentlicher Themenrundgang: Zivile Zwangsarbeiter aus dem östlichen Europa im KZ Flossenbürg

06.09.2020, 15:00 Uhr

Mehr als 20 Millionen Menschen werden während des Krieges als zivile Zwangsarbeiter aus den besetzten Gebieten, insbesondere aus Polen und der Sowjetunion, nach Deutschland verschleppt. Viele kommen nicht freiwillig oder sind mit falschen Versprechungen gelockt worden, um für deutsche Unternehmen, Privathaushalte oder in der Landwirtschaft zu arbeiten. Vor allem das Leben der Arbeiter aus den osteuropäischen Ländern ist streng geregelt. Der kleinste Verstoß gegen eine der unzähligen Auflagen kann zur Inhaftierung in einem Konzentrationslager führen. Der Rundgang gibt Einblicke in Wege und Schicksale der Zwangsarbeiter aus dem östlichen Europa im KZ Flossenbürg.


Sicherheits- und Hygienebestimmungen

Aufgrund der aktuellen Richtlinien der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gelten für die Teilnahme an Rundgängen zu Ihrem Schutz bis auf Weiteres folgende Vorschriften:

  • Rundgänge können lediglich im Außenbereich erfolgen. Führungen durch die Ausstellungsgebäude müssen bis auf Weiteres entfallen.
  • Während des Rundgangs besteht für alle Teilnehmer*in eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Wir bitten Sie, zu anderen Besucher*innen einen Mindestabstands von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Gemäß der Verordnung zur Kontaktpersonenermittlung weisen wir Sie daraufhin, dass wir vor Beginn des Rundgangs verpflichtet sind, Ihre Personalien zu erfassen. Ihre personenbezogenen Daten werden ausschließlich zu diesem Zweck erfasst, vier Wochen aufbewahrt und lediglich auf Anfrage der zuständigen Gesundheitsbehörde an diese weitergegeben. Bitte finden Sie sich deshalb etwa 15 Minuten vor Beginn am Treffpunkt ein.

Wissenswert

Kostenlose Teilnahme

Treffpunkt: vor der ehemaligen Lagerwäscherei

  • Abtransport ziviler Arbeitskräfte aus dem Auffanglager Borisow (heute Barysau/Belarus) am 27. März 1944. Bundesarchiv Freiburg