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Öffentlicher Themenrundgang: Sowjetische Kriegsgefangene im KZ Flossenbürg

04.10.2020, 15:00 Uhr

Über 6.300 sowjetische Kriegsgefangene sind im KZ Flossenbürg inhaftiert: 2.000 von ihnen werden als Kriegsgefangene der Wehrmacht und über 3.000 als reguläre KZ-Häftlinge registriert. Viele überleben die unmenschlichen Haftbedingungen nicht. Infolge von Selektionen exekutiert die SS in Flossenbürg außerdem etwa weitere 1.000 Angehörige der Roten Armee. Der Rundgang thematisiert den Umgang mit den sowjetischen Kriegsgefangenen im KZ und rekonstruiert ihre Schicksale.

Sicherheits- und Hygienebestimmungen

Aufgrund der aktuellen Richtlinien der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gelten für die Teilnahme an Rundgängen zu Ihrem Schutz bis auf Weiteres folgende Vorschriften:

  • Rundgänge können lediglich im Außenbereich erfolgen. Führungen durch die Ausstellungsgebäude müssen bis auf Weiteres entfallen.
  • Während des Rundgangs besteht für alle Teilnehmer*in eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Wir bitten Sie, zu anderen Besucher*innen einen Mindestabstands von 1,5 Metern einzuhalten.
  • Gemäß der Verordnung zur Kontaktpersonenermittlung weisen wir Sie daraufhin, dass wir vor Beginn des Rundgangs verpflichtet sind, Ihre Personalien zu erfassen. Ihre personenbezogenen Daten werden ausschließlich zu diesem Zweck erfasst, vier Wochen aufbewahrt und lediglich auf Anfrage der zuständigen Gesundheitsbehörde an diese weitergegeben. Bitte finden Sie sich deshalb etwa 15 Minuten vor Beginn am Treffpunkt ein.

Wissenswert

Kostenlose Teilnahme

Treffpunkt: vor der ehemaligen Lagerwäscherei

  • Grygorij Grygorowytsch Mischtschenko (oben links), Ostrog (Ukraine) 1940. Im Dezember 1941 überlässt die Wehrmacht den Kriegsgefangenen der Gestapo und bringt ihn ins KZ Flossenbürg, wo er von der SS erschossen wird. Privatbesitz