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Podiumsdiskussion

29.11.2022, 19:00 Uhr

Im Rahmen des Publikationsprojekts „Den NS-Krankenmord erinnern“ veranstaltet das Zentrum Erinnerungskultur mehrere Podiumsdiskussionen. Sie thematisieren unterschiedliche Aspekte des Umgangs mit den nationalsozialistischen Medizinverbrechen seit 1945: die Gründe für die lange verdrängte Erinnerung ebenso wie bestehende Gedenkinitiativen, ethische Zusammenhänge und künstlerische Auseinandersetzungen. Expert*innen verschiedener fachlicher Hintergründe und aus unterschiedlichen Professionen diskutieren miteinander Geschichte und Gegenwart der Erinnerung an den NS-Krankenmord.

Podiumsdiskussion mit

- Prof. Dr. Michael von Cranach (Psychiater, 1980 bis 2006 leitender ärztlicher Direktor des Bezirkskranke- nhauses Kaufbeuren)

- Dr. Ulrich Baumann (Leiter des T4-Denkmals in Berlin)

- Margret Hamm (ehemalige Geschäftsführerin Bund der Euthanasiegeschädigten und Zwangssterilisierten)

Moderation: Gregor Hoppe, Bayerischer Rundfunk


Es ist eine digitale Teilnahme über Zoom möglich. Nutzen Sie bitte hierfür die Meeting-ID 657 0502 3615 oder folgenden Link:

https://eu01web.zoom.us/j/65705023615


Die von NS-„Euthanasie“ und Zwangssterilisation Betroffenen sind bis heute nicht offiziell als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt. Mit den verschlungenen Wegen vom Verdrängen und Vergessen hin zum Gedenken und Erinnern beschäftigen sich der Psychiater Prof. Dr. Michael von Cranach, der von 1980 bis 2006 leitender ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses Kaufbeuren war, der Historiker Dr. Ulrich Baumann, der die Leitung des T4-Denkmals in Berlin innehat, und Margret Hamm, die ehemalige Geschäftsführerin des Bundes der Euthanasiegeschädigten und Zwangssterilisierten.