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Digitaler Roundtable: Your (hi)story matters

Presseinformation 13/2020, Flossenbürg 04.12.2020


„Juden sind alle reich. Stimmt das?“

„ReMember – Deine Geschichte zählt“. Eine gemeinsame Initiative der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und MIND prevention gestaltet Erinnerungskultur mit geflüchteten, migrierten und deutschen Jugendlichen und setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus.


Film-Screening und digitaler Roundtable am Di., 08.12.2020, 18.00-20.00 Uhr

Mit Ahmad Mansour, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, Prof. Dr. Udo Hebel u.v.m.

Anmeldung für Presse und Interessierte unter .

Die Veranstaltung findet digital über Zoom statt

und wird zudem aufgezeichnet und im Anschluss veröffentlicht.

Wie lässt sich Erinnerung in einer zunehmend pluralen Gesellschaft lebendig halten und gleichzeitig auf Fragen unserer Gesellschaft und gegen Antisemitismus im Hier und Jetzt übertragen? Das Pilotprojekt „ReMember – Deine Geschichte zählt“ der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und MIND prevention setzt es sich seit Anfang des Jahres zum Ziel, darauf Antworten zu finden. Ahmad Mansour, Extremismusexperte, Gründer und Geschäftsführer von MIND prevention sowie Mit-Initiator des Projekts, stellt „ReMember“ am 08.12. in einer Online-Veranstaltung vor. Darin diskutiert er mit dem Leiter der KZ-Gedenkstätte

Flossenbürg, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, dem Präsidenten der Universität Regensburg Prof. Dr. Udo Hebel, weiteren Mitgliedern der Universität sowie mit Teilnehmenden des Projekts darüber, wie Jugendlichen individuelle Zugänge zur Geschichte ermöglicht werden können – und sie dadurch an einer lebendigen Erinnerungskultur mitwirken und zu Botschafterinnen und Botschaftern gegen Antisemitismus ausgebildet werden.

„Im Grunde stellen wir uns in diesem Projekt die Frage, in welcher Gesellschaft wir heute miteinander leben wollen. Die historische Verantwortung Deutschlands umfasst nicht nur die Reflektion der Vergangenheit, sondern auch heute jegliche Form des Antisemitismus entschieden zu bekämpfen“, fasst Beatrice Mansour zusammen, Gründerin und Geschäftsführerin von MIND prevention. „Diese Kooperation zwischen einer KZ-Gedenkstätte und uns als Initiative für Extremismusprävention und Demokratieförderung leistet hierzu einen Beitrag.“

Das Projekt wird finanziert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.

Die Pressemappe mit weiterführenden Informationen zum Projekt "ReMember" finden Sie zum Download hier.



Kontakt:

Dennis Forster

Projektstelle „ReMember“

Tel.: +49 (0)9603-90390-39

Mobil: +49 (0)151-1728-1349

Beatrice Mansour

Geschäftsführerin MIND prevention

Tel.: +49 30 863 169 51