20.06.2026, 09:30 Uhr
Stolzes Symbol einer Stadt auf halbem Weg zwischen Prag und München, Ankunftsort für Vertriebene und Geflüchtete aus dem Sudetenland, der DDR oder der Ukraine – der Further Grenzbahnhof hat viel erlebt.
Was verbindet ihr persönlich mit diesem Ort? Habt ihr hier einen Neuanfang gewagt? Seid ihr mit dem Zug gestrandet oder pendelt täglich? Über diese Fragen wollen wir uns mit euch bei Kaffee und Gebäck austauschen und freuen uns auf vielfältige Perspektiven. Nehmt gern Fotos oder Objekte mit, die ihr mit dem Bahnhof verbindet.
Für unsere digitale Ausstellung „Grenze neu gedacht / Hranice jinak“ sammeln wir individuelle Geschichten zur Grenzregion. Beim Erzählcafé könnt ihr eure Perspektiven mit uns teilen und eure Geschichte zur Ausstellung beitragen.
Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „80 Jahre Vertreibung: Geschichte und Gegenwart“, die vom Adalbert-Stifter-Verein, Europe Direct Furth im Wald, Post Bellum und weiteren Partnern durchgeführt wird. Das Erzählcafé findet außerdem im Rahmen des Projekts „Hranice jinak | Grenze neu gedacht“ statt, das von der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in Kooperation mit dem Zentrum Erinnerungskultur der Universität Regensburg durchgeführt und vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat in der Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie gefördert wird.
Hier finden Sie das Rahmenprogramm
20. Juni 2026
9.30 - 11.30 Uhr
Werkhalle 4
Am Lagerplatz 4, 93473 Furth im Wald