10.03.2026, 19:00 Uhr
Erschienen im Wallstein-Verlag, 2025
Fotografien waren in den Konzentrationslagern ein zentrales Mittel interner und externer Kommunikation sowie Bestandteil von Organisations- und Verwaltungsabläufen. Aufnahmen entstanden aber nicht nur für SS-eigene Akten und Archive, SS-Männer fotografierten auch zu privaten Zwecken. Anhand von mehr als 300 bislang meist unveröffentlichten Fotos wird erstmals die Geschichte der Fotografie im Lagerkomplex Flossenbürg erzählt.
Die Beiträge des Bandes beleuchten Akteure und Bildwelten und ordnen die analysierten Fotos in ihre Entstehungskontexte und Überlieferungszusammenhänge ein. Dadurch ergeben sich vertiefte Einblicke in das Selbstverständnis der Flossenbürger Lager-SS und deren Blick auf „ihr Lager“, in Organisationsstrukturen, bauliche Entwicklungen, Täterbiografien, personelle Netzwerke, die Zusammenarbeit mit externen Behörden sowie Schnittstellen zwischen Lager und Ort. Ergänzend wenden sich zehn essayistische Miniaturen aus geschichtswissenschaftlicher, kunsthistorischer, philosophischer oder persönlicher Perspektive ausgewählten Einzelfotos zu.
Am 10. März um 19.00 Uhr
Topographie des Terrors Auditorium
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei
Auf dem Podium des Abends: Mitherausgeber Prof. Dr. Jörg Skriebeleit und Beiträger Dr. Stefan Hördler (Göttingen/Huddersfield) unter der Moderation von Sandra Starke (Potsdam), die ebenfalls mit einem Beitrag im Band vertreten ist.
Die Einladung zur Veranstaltung finden Sie hier.
Die Publikation ist ein Kooperationsprojekt mit dem Zentrum Erinnerungskultur der Universität Regensburg.

