14.06.2026, 15:00 Uhr
Eingang des polnischen DP-Lagers Flossenbürg, 1947; Katolicki Universytet Lubelski, Lublin
Ein Jahr nach der Befreiung wurde das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg Unterbringungsort für sogenannte Displaced Persons (DPs). Vor allem polnischsprachige Zwangsarbeitende, Kriegsgefangene und KZ-Überlebende lebten hier unter schwierigen Bedingungen. Der Rundgang gibt Einblick in den DP-Alltag, ihre Selbstorganisation und politischen Aktivitäten im Schatten des Kalten Krieges. Im Zentrum steht das sogenannte „Tal des Todes“, der erste Gedenkkomplex, den die DPs 1946/47 selbst initiierten.
Am 14. Juni um 15 Uhr
Teilnahme ist kostenlos
Treffpunkt vor der ehemaligen Lägerwäscherei
