Am 8. April 2026 um 19.00 Uhr im Kulturzentrum „Die Sünde“ in Weiden.
Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum, legt Susanne Siegert in diesem Buch dar. Sie plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer »einstudierten« gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen, um weniger bekannte Orte, um bisher vernachlässigte Opfergruppen. Gleichzeitig zeigt dieses Buch, wie wichtig eine aktivere, vielfältigere Gedenkkultur ist, um künftige Generationen auch ohne direkte Zeitzeugenberichte zu erreichen.
Susanne Siegert, geboren 1992, klärt auf Instagram und TikTok unter @keine.erinnerungskultur über den Holocaust auf. Für ihre Aufklärungsarbeit wurde die Journalistin 2024 mit dem ELNET Preis und dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet.
Als langjähriger Akteur in der erinnerungskulturellen Landschaft wird Prof. Dr. Jörg Skriebeleit zusammen mit Susanne Siegert über die Zukunft der Gedenkstättenarbeit, die gleichermaßen vor Herausforderungen und Möglichkeiten steht, diskutieren. Moderiert wird das Gespräch von Raphaela Burkhard, Mitarbeiterin der Bildungsabteilung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.
Am 8. April 2026 um 19.00 Uhr
„Die Sünde", Schillerstr. 5, 92637 Weiden in der Oberpfalz
Der Eintritt ist frei