Bibliothek

Die wissenschaftliche Spezialbibliothek mit den Sammlungsschwerpunkten Nationalsozialismus, Konzentrationslager, Zwangsarbeit und Erinnerungskultur umfasst derzeit einen Bestand von circa 5.000 Einheiten.

Die Bibliothek ist als Präsenzbibliothek nach vorheriger Anmeldung öffentlich zugänglich.

Im Verbund einiger Gedenkstättenbibliotheken ist der Bestand in Teilen im Katalog der Bibliothek im Internet abrufbar.

Archiv

» Benutzungsantrag deutsch (pdf)
» Benutzungsantrag
englisch (pdf)
» Gebührenordnung deutsch (pdf)

Benutzung

Das Archiv erteilt Auskünfte zu historischen Themen sowie zu Personen (v. a. Häftlingen) und fertigt Reproduktionen von Quellen an. Die Einsichtnahme in Archivalien vor Ort ist von Montag bis Freitag nach vorheriger Anmeldung möglich.

Die Benutzung des Archivs sowie die Erteilung von Auskünften erfolgt auf schriftlichen Antrag. Dieser ist ausgefüllt und unterschrieben an die unten genannte Anschrift zu senden.

Die Archivnutzung ist kostenpflichtig auf der Grundlage der Gebührenordnung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in der Fassung vom 1. Juli 2014. Ehemaligen Häftlingen und deren Angehörigen entstehen für Recherchen keine Kosten. Es gelten die einschlägigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Kontakt

Postanschrift:

KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Archiv
Gedächtnisallee 5
D-92696 Flossenbürg

Fax:

+49 (0)9603-90390-99

E-Mail:

archiv(at)gedenkstaette-flossenbuerg.de

 

Bestand

Das Archiv der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg verfügt über eine heterogene Sammlung von Schriftdokumenten, Zeitungen und Zeitungsausschnitten, Fotografien, Karten und Plänen. Den Großteil des Schriftguts bilden Duplikate aus anderen Archiven und Sammlungen.

Der Bestand des Archivs umfasst insbesondere Quellen zu folgenden Themen:

  • Lageraufbau und Verwaltung
  • personenbezogene Dokumente
  • Außenlager
  • Todesmärsche
  • Befreiung
  • Nachkriegsprozesse
  • Erinnerungsberichte von Überlebenden
  • Geschichte der Gedenkstätte

Das Archivgut wird ergänzt durch eine Sammlung gegenständlicher Originalobjekte aus der Lager- und Nachkriegszeit. Dazu gehören vor allem Kleidungsstücke, Gemälde und Grafiken, archäologische Funde sowie Objekte der Gedenkkultur.

Häftlingsdatenbank

Die Recherche nach Gefangenen des KZ Flossenbürg oder einem seiner Außenlager erfolgt über die Häftlingsdatenbank im Archiv der Gedenkstätte. Mittels der digital erschlossenen, personenbezogenen Dokumente können über 90 % der circa 100.000 Inhaftierten gefunden werden. Alle bekannten Namen der Häftlinge sind auch in einem großen Gedenkbuch einsehbar, das im Untergeschoss der Ausstellung »Konzentrationslager Flossenbürg 1938-1945« in der Gedenkstätte ausliegt.

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