Einmal im Jahr kommt die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg zusammen und gedenkt der SPD-Mitglieder, die in der NS-Zeit ums Leben gekommen sind.
Mit einem Ideenwettbewerb soll eine langfristige Perspektive für den Steinbruch an der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg entwickelt werden. In ihm ließen die Nazis tausende KZ-Häftlinge unter unmenschlichsten Bedingungen Granit abbauen.
Auch während der Sommermonate bleiben die KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg Orte des Erinnerns, Lernens und der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus. Im August bieten beide Gedenkstätten ein vielfältiges Programm mit öffentlichen Rundgängen und thematischen Führungen.
Unbekannte sind in das Bildungszentrum der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg eingebrochen. Die Folge: Tausende Euro Schaden. Ebenfalls am Wochenende hat es in der näheren Umgebung vier weitere Einbrüche gegeben. Die Polizei prüft einen Zusammenhang.
Am Dokumentationsort des KZ-Außenlagers gab es eine versuchte Brandstiftung; im Umfeld tauchten NS-Graffiti auf. Die Polizei ermittelt, am 19. Juni 2026 ist um 19 Uhr eine Kundgebung mit Zug zum Kubus geplant.
Überlebende, Angehörige und Gäste erinnern in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg an die Opfer des Nationalsozialismus – und setzen ein Zeichen für die Zukunft.
Flossenbürg. Am Sonntagnachmittag gedachten über 500 Gäste aus Politik, dem diplomatischen Korps, der Geistlichkeit und des öffentlichen Lebens der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg am 23. April 1945.
Es war eine Veranstaltung gegen das Vergessen. Vor 81 Jahren wurde das KZ Flossenbürg befreit. Hier und in den Außenlagern waren rund 100.000 Menschen inhaftiert. Ein Drittel überlebte den nationalsozialistischen Terror nicht.
Ein neuer Fotoband zeigt besondere Aufnahmen aus dem für die Kriegsproduktion umgebauten Zwangsarbeiterlager im Mülsengrund. Spannend ist vor allem die Geschichte der Fotografin.
Dennis Forster über das Projekt "ReMember"