Gedächtnisallee 5
D-92696 Flossenbürg

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Bildnachweis

Konzentrationslager Flossenbürg 1938–1945

Die Ausstellung »Konzentrationslager Flossenbürg 1938–1945« dokumentiert und erzählt die Geschichte des Konzentrationslagers Flossenbürg und seiner Außenlager. Im Zentrum stehen dabei die Menschen, die aus ganz Europa in den Lagerkomplex Flossenbürg verschleppt wurden. Zahlreiche Dokumente, Objekte, Zitate und Selbstzeugnisse der ehemaligen Häftlinge geben einen Einblick in den Lageralltag, den Kampf ums Überleben sowie das massenhafte Sterben. Die Ausstellung regt aber auch an, sich mit Fragen nach Verantwortung und Täterschaft auseinander zu setzen, indem sie Taten und Täter benennt sowie das Lager innerhalb gesellschaftlicher Normalität verortet.

Wissenswert

Heute geöffnet
09.00 – 17.00 Uhr

In der ehemaligen Wäscherei

Eintritt frei

Das Ausstellungsgebäude

Die Ausstellung befindet sich im Gebäude der ehemaligen Lagerwäscherei. Neben der Wäscherei und der Heizzentrale des Lagers richtete die SS hier im Untergeschoss das »Häftlingsbad« ein. Hier beraubte die SS die Häftlinge nicht nur ihres Besitzes, sondern auch ihrer Würde und machte sie zu Nummern innerhalb der KZ-Bürokratie. Das Raumensemble »Häftlingsbad«, das weitgehend in seinem originalen Zustand erhalten geblieben ist, nimmt daher einen besonderen Stellenwert innerhalb der Ausstellung ein.

  • Gebäude der ehemaligen Lagerwäscherei

  • Das ehemalige Häftlingsbad im Jahr 2007

»Wir haben überlebt ... die anderen sind geblieben«

Im Film »Wir haben überlebt … die anderen sind geblieben«, der im Untergeschoss gezeigt wird, kommen sieben ehemalige Häftlinge des Lagerkomplexes Flossenbürg zu Wort. Die Beschreibungen der Überlebenden geben nicht nur Einblicke in die unmenschlichen Bedingungen im Lager, sondern spiegeln auch wider, wie sie ihre Erfahrungen mehrere Jahrzehnte später erinnern.

Öffentliche Rundgänge

Teile der Ausstellungen können unter anderem in den öffentlichen Rundgängen, zusammen mit weiteren Teilen der Gedenkstätte, besichtigt werden.

»Hier haben wir nicht nur die Kleidung verloren, sondern unsere Seele.«

Vittore Bocchetta

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